<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1"?>
<?xml-stylesheet href="http://blogg.de/css/rss.css" type="text/css"?>
<rss version="2.0" xmlns:trackback="http://madskills.com/public/xml/rss/module/trackback/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:ent="http://www.purl.org/NET/ENT/1.0/"  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" >
<channel>
<title>Kai ist in Kanada...</title>
<link>http://kaiinkanada.blogg.de/</link>
<description>nous avons, vous avez, wo issa nu?, nu issa weg!</description>
<language>de</language>
<lastBuildDate>Thu, 26 Oct 2006 19:00:43 +0200</lastBuildDate>
<docs>http://backend.userland.com/rss</docs>
<generator>blogg.de</generator>
<managingEditor>rss@blogg.de</managingEditor>
<webMaster>webmaster@blogg.de</webMaster>
<item>
<title>Die Rockies</title>
<link>http://kaiinkanada.blogg.de/eintrag.php?id=29</link>
<description><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Beeindruckende Bergpanoramas, Gletschereis, blaue Seen, Schnee bis zu den Knien, Wölfe,? das alles sollte uns auf unserer Abschlusstour durch die Rocky Mountains erwarten. Nachdem sich unsere Bamberger Mädels in Vancouver verabschiedet hatten, blieben nur noch wir drei Braunschweiger Jungs und Calvin aus Kanada übrig, um in einer Woche die Bergregionen Albertas und British Columbias zu erobern.</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/rky-11.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Am ersten Tag der Reise schafften wir es bis nach Kelowna im Okanagan Valley. Diese Talebene zwischen den Coastal Mountains und den Rockies zeichnet sich durch besonders geringe Niederschläge aus. Der Baumbestand ist dort äußerst dünn, einige Gebiete werden gar als Wüste bezeichnet. Wir ließen uns dort auf einem Campingplatz nieder und versprachen dem Besitzer auch artig zu sein, da wir sonst seine Stammgäste älteren Semesters vertreiben würden. Denn dann vertriebe er nämlich uns und dann wäre Feierabend ? alles klar?! Damit wir gar nicht erst Gefahr liefen den Abend Radau zu machen, tauchten wir in der Stadt in einer Bar mit echt guter Livemusik ab und kamen erst spät wieder.</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/rky-12.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Da Senioren im Gegensatz zu uns früh morgens Lärm machen, wurde es mit Ausschlafen nichts. Auch egal, so kamen wir wenigstens früh los. Wir gewannen schnell an Höhe, passierten den Glacier National Park, bestaunten die immer größer werdenden Berge und erreichten am Nachmittag den Yoho National Park - unser Ziel für die ersten Tage. Die große Unklarheit war die Uhrzeit. Haben wir schon die neue Zeitzone (Mountain Time) erreicht? Unsere zwei Reiseführer widersprachen sich darin grundlegend, aber tatsächlich mussten wir die Uhren eine Stunde vorstellen. Hinweisschilder an der Straße gibt es übrigens nicht dafür.</p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Auf dem ?Kicking Horse? Campground mieteten wir uns für zwei Nächte einen Zeltplatz und durften sogar zwischen noch freien Plätzen wählen. Die Entscheidungsnot, gepaart mit diversem Hin- und Herfahren, endete schließlich an einem Holzpömpel. Oder besser gesagt: die hintere Stoßstange endete dort und war erstmal gehörig im Eimer. Egal?Mietwagen ist vollkaskoversichert und bei den ganzen Under-Age-Fees ist es auch mal unser gutes Recht etwas kaputt zu machen. Zum Abend kochten wir uns etwas Warmes auf dem Campingkocher und liefen noch zum Kicking Horse River. Der Name geht übrigens tatsächlich auf die Geschichte eines Mannes zurück, der bei der Flussüberquerung von seinem Pferd umgetreten wurde.</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/rky-13.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Das Wetter am nächsten Tag war viel versprechend. Zwar kamen wir ? wie immer ? nicht wirklich früh los, machten aber einen der wohl beeindruckendsten Hikes des ganzen Jahres. Wir starteten an den Takakkaw Falls, dem höchsten Wasserfall der kanadischen Rockies. Über 380 Meter stürzt das Wasser in die Tiefe, gespeist von einem großen Gletscher. Die Eismassen konnten wir von unten kaum sehen, wohl aber von der gegenüberliegenden Seite, nachdem wir rund 500 Höhenmeter zu Fuß überwunden hatten. Es war wirklich eine riesige Landschaft! Wir hatten einen atemberaubenden Panoramablick und standen selbst auf der Endmoräne eines anderen Gletschers. Hinter uns das Eis, unter uns Steinlandschaft und Gletscherbäche und vor uns das breite Tal mit dem Wasserfall. Von Mittagspausen-Wraps gestärkt wanderten wir bis fast zur Dämmerung über weitere Bäche und an weiteren Wasserfällen vorbei. </p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/rky-14.jpg" /></p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/rky-15.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Abends waren wir gut geschafft, machten uns wieder leckeres Essen auf dem Campingkocher und freuten uns auf eine erholsame Nacht. Daraus wurde allerdings nur bis ca. 4 Uhr morgens etwas, als wir von prasselndem Regen geweckt wurden. Fortan war nur noch eine Frage von Bedeutung: wie lange hält das Baumarktzelt dem stand? Vier Stunden waren es, bis die Pfützen im Innern wirklich unerträglich wurden und so mussten wir für die nächste Nacht ein Hostel suchen, um unsere Sachen zu trocknen.</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/rky-16.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Wir änderten unsere Pläne und fuhren nach Banff, im gleichnamigen Nationalpark. Dieser Ort ist extrem touristisch, ohne Flax, jeder dritte Laden dort ist ein Tourishop. Ein Hostel gibt es aber zum Glück auch und so kamen wir erstmal unter, hatten eine Küche und konnten unsere Sachen waschen?purer Luxus! Das Mistwetter überbrückten wir mit gemütlichem Kochen am Spätnachmittag und trafen auch allerhand interessante Leute im Hostel, denen es ähnlich ging. Zwei ältere Motorradfahrer, die von Toronto aus zu einer dreimonatigen Nordamerika Rundreise gestartet waren, eine Australierin, die ihren Hefeextrakt immer am Körper trägt damit keiner das Zeug klaut, eine Neuseeländerin, ein paar andere Australier? Abends sind wir noch in eine Bar und einen Club gegangen.</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/rky-17.jpg" /></p><p /><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Am nächsten Tag wurden wir um 11 Uhr geweckt. So was! Wir hatten bis zur Check-Out-Time gepennt und wurden rausgeworfen. Dann der Blick nach draußen ? alles weiß! Es schneeregnete auch immer noch, so dass uns klar war, dass wir auch an diesem Tag nicht viel anstellen konnten. Also verlängerten wir unseren Aufenthalt spontan und machten einen auf gaaanz gemütlich. Etliche Stunden hingen wir in den Hot Springs rum ? das ist ein Pool, der von heißem Wasser gespeist wir, das irgendwie aus der Erde kommt. Herrlich entspannend war das! Und uuups, schon war es spätnachmittags und wir fanden gerade noch Zeit zu kochen, bevor wir zum Pubcrawl starteten, der von unserem Hostel aus organisiert wurde.</p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Bei immer noch leicht wolkenverhangenem Wetter fuhren wir am nächsten Morgen wieder nordwärts. Lake Louise erreichten wir nach ca. 80 Kilometern. Dieser See ist auch extrem touristisch, aber echt schön. Dazu trägt besonders das Panorama der dichten und hohen Berge bei, die das Wasser umschließen. Ähnliches gilt für den Moraine Lake in etwas höherer Lage, den wir natürlich auch nicht ausließen.<span style="mso-spacerun: yes">   </span></p><p align="justify" /><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/rky-18.jpg" /></p><p /><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Eine der berühmtesten Straßen überhaupt ist der Icefield Parkway, der vom Banff Nationalpark aus den nördlich angrenzenden Jasper Nationalpark durchquert und bis zur gleichnamigen Stadt führt. Die Route führt direkt entlang der Continental Divide, heißt: alle Flüsse auf der Westseite der Bergkette fließen in den Pazifik und alle auf der Ostseite in den Atlantik. Es ist echt eine beeindruckende Straße, gesäumt von zahlreichen steilen Felswänden und Gletschern. Einen davon konnten wir auch betreten. </p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Der Athabasca Glacier ist sogar so erschlossen, dass man ihn mit speziellen Bussen befahren kann, wovon wir aber absahen. Stattdessen wanderten wir auf die Gletscherzunge, wobei auf dem Weg dorthin Markierungssteine anzeigten wo dieser Gletscherauslauf in zurückliegenden Jahren gewesen ist. Da wird einem das Abtauen der Eismassen erschreckend bewusst! Mehrere hundert Meter wanderten wir durch eine Steinwüste, die erst in den letzten Jahrzehnten so freigelegt wurde. Auf dem Eis darf man nur in einem kleinen markierten Bereich bleiben, sonst fällt man in eine Gletscherspalte und dann ist auch Feierabend! Mit ziemlich makaberen Plakaten wir davor gewarnt.</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/rky-19.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Eine kurze Wanderung ermöglichte uns anschließend den Blick in ein abgelegenes Tal mit einer ebenfalls sehr beeindruckenden Eislandschaft. Es war mittlerweile dämmerig und wir setzten unsere Fahrt Richtung Jasper fort, als plötzlich zwei Wölfe halb auf der Straße standen. Wir hätten sie echt fast umgefahren, als sie uns mit großen Augen anstarrten. Im Wald verschwunden sind sie allerdings auch wieder recht fix.</p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Für die nächsten zwei Nächte hatten wir ein etwas primitiveres Hostel, wo es Wasser nur aus Kanistern gab, die draußen bei einem großen Tank aufgefüllt werden mussten. Klingt komisch, ist aber so! Man kann echt mit wenig auskommen?</p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Reichlich Schnee hatten wir am nächsten Tag am Maligne Lake. Bis zu den Knien versanken wir darin bei einer ausgiebigen Wanderung in den Bergen oberhalb des Sees. Teilweise sahen wir wirklich den Trail nicht mehr und beim Abstieg schlitterten wir nur so entlang des schmalen Pfades. </p><p align="justify" /><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/rky-21.jpg" /></p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/rky-22.jpg" /></p><p /><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Am letzten Tag in den Rockies hatten wir endlich die Sonne wieder! Wir sahen uns zuerst den schmalen Maligne Canyon gleich gegenüber unseres Hostels an und fuhren dann zu einem See, wo sich viele Bieber aufhalten sollten. Wir wollten das kanadische Nationaltier persönlich kennen lernen, hatten aber nicht allzu viel Glück. Dennoch beeindruckend waren aber die Spuren, die diese Tiere hinterlassen. Zahlreiche angefressene und ?um?-gefressene Bäume standen und lagen entlang des Ufers und auch der Blick über das blaue Wasser mit den weißen Bergen im Hintergrund entschädigte. </p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/rky-23.jpg" /></p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/rky-24.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Die zweite Tageshälfte nutzten wir für eine weitere Wanderung oberhalb der Baumgrenze. Zwei Aussichtspunkte vor einer Gletscherwand führten wir uns zu Gemüte, mit abermals beeindruckenden Panoramablicken. Auf dem Rückweg kam dann mein Last-Resort-Bär! Ich war schon etwas enttäuscht, bald das Land zu verlassen ohne einen wild lebenden Bären gesehen zu haben, als Calvin plötzlich durch das Auto schrie: ?Wow, shit! Bear, blackbear?no kidding!? Und da stand wirklich einer neben der Straße und schnüffelte ganz seelenruhig auf dem Boden herum. Es war perfekt, ich war extrem begeistert!</p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Meinen letzten Tag in Kanada verbrachten wir hauptsächlich mit Autofahren ? gut 10 Stunden hat es gedauert, bis wir wieder Vancouver erreichten? Gefeiert werden musste dann aber natürlich auch noch kräftig! In Verbindung mit dem frühen Aufstehen wegen des zeitigen Fluges wurde die Nacht so nur zwei Stunden kurz. Machte aber auch nichts, im Gegenteil, es beugte sogar erstaunlich dem drohenden Jetlag am nächsten Tag vor.</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/rky-25.jpg" /></p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/rky-26.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Am 20. September um 9 Uhr war es dann soweit! Der Moment war da...! Ich stieg ins Flugzeug, zusammen mit Andrea und Nicole. Dann ein kurzer Stopover in Calgary?und noch lange flogen wir über das Festland, bevor wir den Atlantik erreichten?ich ließ Kanada mit einer Träne hinter mir?</p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0.4cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Thanks to Tanya, Leona, Saerom, Beth, Jonny, Calvin, Vince, Michi, Sabrina, Christoph, Nicole, Andrea, Patrice, Niciii, Thomas, Christian, Torben, Bastian, Nico, Steffi, Maria, Timo, Tracy, Katharina, Stephi, Susi, Eike, Julien, Negar, Armin, Thiemo, Franzi, Julia, Conny, Heather, Henning, Christine, Sam? ?and all the others for sooo many awsome trips and parties together!!!</p> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Thu, 26 Oct 2006 19:00:43 +0200</pubDate>
<dc:creator>inskissenschreier</dc:creator>
<trackback:ping>http://kaiinkanada.blogg.de/trackback.php?id=29</trackback:ping>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/bode">bode</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/braunschweig">braunschweig</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/bueckeburg">bueckeburg</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/canada">canada</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/henning">henning</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/kai">kai</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/kanada">kanada</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/waterloo">waterloo</category>
</item>
<item>
<title>Die Westküste</title>
<link>http://kaiinkanada.blogg.de/eintrag.php?id=28</link>
<description><![CDATA[<p align="justify">Waterloo zu verlassen war natürlich ein merkwürdiges Gefühl! Klar, ein lachendes und ein weinendes Auge...viele Menschen die man wohl oder übel zurück lassen muss. Am 30. August war es auch für Thomas, Torben und mich so weit.</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/vi-11.jpg" /></p> <br /><br /> <p align="justify">Tanya war so lieb und brachte uns zum Flughafen. Dort schmiss ich erstmal alle möglichen Dokumente und Papierstapel aus meinem Koffer, weil mein Gepäck viel zu schwer war. Die Damen beim Check-in waren das übrigens nur teilweise. Sie wogen von 50...80kg. Haben wir alles abgecheckt, weil sie beim Öffnen der Schalter über die Waagen gelatscht sind. Wir gaben unsere Sachen bei einer 55kg-Blondine ab. Beim Abschied von Tanya gab's dann schon ein paar traurige Augen. Kurze Zeit später saßen wir im Flugzeug und flogen viereinhalb Stunden und drei Zeitzonen weiter gen Westen um schließlich doch im selben Land wieder auszusteigen. Wir waren in Vancouver!</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/vi-12.jpg" /></p><p align="justify">Im Hostel mitten in Downtown trafen wir auf Calvin, Andrea, Nicole, Susi, Nici und Julia. Wir waren die Neunertruppe, die am nächsten Morgen mit zwei Mietwagen nach Vancouver Island aufbrach. Mit der Fähre setzten wir vom nördlichen Rand der Großstadt nach Nanaimo über. Dieser Ort liegt ziemlich genau in der Mitte der großen Insel. Bei Sonnenschein konnten wir die Fahrt durch Insellandschaften und den Blick auf die Skyline von Vancouver denkbar gut genießen. Auf dem Island angekommen fuhren wir gleich durch zur Westseite, nach Ucluelet ? dem ersten Stop.</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/vi-13.jpg" /></p><p align="justify">Beeindruckend war am nächsten Tag eine Wanderung an der Pazifikküste. Schroffe Felsen und Steinformationen gibt es dort, schöne Blicke in Buchten und immer das Bewusstsein, dass sich in Westrichtung erst nach tausenden von Kilometern die Landmassen von Australien bzw. Asien auftun. In den Pazifik sind wir natürlich auch gleich gerannt. Wow, 15°C sind schon nicht mehr ganz so flauschig aber sicher gut für's Immunsystem ? und natürlich ein Riesenspaß in einer großen Gruppe! Außerdem wärmte die warme Sonne doch schnell wieder auf.</p><p align="justify">Ein Großteil der Westküste gehört zum Pacific Rim National Park, auf dessen offiziellen Campground wir drei Nächte blieben. Die Atmosphäre war einfach perfekt. Auf den Felsen vor dem Strand hatten wir unseren Zeltplatz und konnten abends immer runter ans Meer gehen und im Sand Lagerfeuer, Abendessen und Sonnenuntergang genießen. Abschalten und Erholen wie es kaum besser geht!</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/vi-23.jpg" /></p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/vi-14.jpg" /></p><p align="justify">Ein Hightlight auf Vancouver Island ist der Regenwald. Der &quot;temperate rainforest&quot; ist wohlgemerkt von seinem tropischen Counterpart zu unterscheiden, bietet weniger Artenvielfalt, dafür aber die höchste Ansammlung von Biomasse pro Quadratmeter auf dem ganzen Planeten. Die Bäume dort sind bis zu 800 Jahre alt und so riesig, dass selbst sechs Leute nicht ausreichen um sie komplett zu umfassen. Wegen der hohen Niederschläge sind zudem Boden und Äste mit Moos übersät, so dass man sich fast wie in einem Märchenwald fühlt.</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/vi-15.jpg" /></p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/vi-16.jpg" /></p><p align="justify">Nach drei Tagen trennten sich drei Mädels von unserer Truppe wegen anderweitiger Reisepläne, wir Verbliebenen gingen dem Wassersport nach. Tofino ist eine der Surferhochburgen schlechthin (Surfing = Wellenreiten) und wir mischten uns mitten unter das sportliche Volk. In einem Einführungskurs bekamen wir von einem netten Mädel die wichtigsten Techniken per Trockenübungen im Sand erklärt. Man legt sich auf das Brett, wartet auf eine Welle, macht dann noch drei Paddelschläge mit den Armen und steht schließlich auf um superelegant auf dem Board gen Strand zu gleiten. Alles klar?! Natürlich flogen wir alle erstmal gut hin, aber ab und zu klappte es dann doch. Die Wellen im Pazifik sind übrigens echt gigantisch, so dass es einen zum Teil schon umhaut, wenn man nur versucht mit dem Board Richtung offener See zu laufen. Um richtig professionell auszusehen mieteten wir uns schließlich noch Surfboards für 24 Stunden und schnallten sie auf dem Dach unseres Vans fest. Wir gehörten fortan zur Surfercommunity! Den nächsten Tag hatten wir so noch Gelegenheit das Gelernte auszuprobieren.</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/vi-17.jpg" /></p><p align="justify">In den letzten drei Tagen auf Vancouver Island besuchten wir Cassie, eine Freundin von Tanya. Sie lebt an der Ostküste der Insel bei ihrem Stiefvater, wo wir echt herzlich aufgenommen wurden, in einem Wohnwagentrailer pennen und Bad und Küche benutzen konnten. Nach drei Tagen Camping ohne Dusche eine echte Wohltat!</p><p align="justify">Cassie zeigte uns am nächsten Tag den Mount Washington, den wir per Lift erklommen und von wo aus wir einen super Panoramablick über die Insel genossen. Kleine Vögel gibt es dort auch, die uns gutmütig Brotkrümel aus der Hand fraßen ? so richtig in touch with nature! Entlang eines Wandertrails führte sie uns anschließend zu einem abgelegenen, kühlen See. Herrlich frisch bei dem warmen Sommerwetter!</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/vi-24.jpg" /></p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/vi-18.jpg" /></p><p align="justify">Cassie's Vater ist stolzer Besitzer eines Segelbootes und nahm uns einen ganzen Tag mit auf Tour. Ich war wirklich überwältigt von dieser Gastfreundschaft! Bei erneut strahlendem Sonnenschein fuhren wir auf dem üppig ausgestatteten Boot entlang der Küste zu einer kleinen Insel (genannt &quot;Hippie Island&quot; ? Bryan Adams hat da auch ein Haus). Wir konnten uns total entspannt auf dem Boot sonnen und ankerten schließlich gute hundert Meter vor dem Strand. Mit dem kleinen Beiboot gingen wir an Land zum Baden, Wandern und Chillen. Es war echt einmalig! Auf der Rückfahrt pennten wir dann alle bei dem gleichmäßig säuselnden Motorgeräusch ein (es war leider nicht allzu viel Wind). Den Abend luden wir Cassie noch in ein extrem leckeres Restaurant ein. Mmh, Bandnudeln mit Lachs! Diese Fische gibt es auf Vancouver Island ja zur Genüge, so dass sich Campbell River auch nicht zu Unrecht als &quot;Salmon Capital of the World&quot; bezeichnet.</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/vi-19.jpg" /></p><p align="justify">Die Rückreise nach Vancouver dauerte mitsamt Spätaufstehen, Packen und Fährüberfahrt fast den ganzen Tag. In der Metropole stiegen wir in einem günstigen Hostel nahe der ärmsten Straßen Kanadas ab. Schon ein etwas mulmiges Gefühl, aber machbar. Auch den nächsten Tag begannen wir spät. Irgendwann um zwei erreichten wir die berühmte Steamclock in Gastown und wanderten entlang der Waterfront. Ein riesen Kreuzfahrtschiff ankerte dort und kleine Sportflugzeuge hoben rund um die Uhr zu Rundflügen von der Wasseroberfläche ab. Im Hintergrund taten sich die Gebirge auf, was gerade die besondere Atmosphäre von Vancouver ausmacht. Am Spätnachmittag mieteten wir uns Fahrräder und umrundeten den Stanley Park, der größenmäßig mit dem Central Park in NYC ohne Weiteres mithalten kann und direkt am Wasser liegt.</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/vi-21.jpg" /><img src="http://data.blogg.de/15743/images/vi-22.jpg" /></p><p align="justify">Abends aßen wir japanisch in einem der zahlreichen Restaurants asiatischer Einwanderer. Dann trafen wir uns mit Maria und Jenny, ebenfalls aus Waterloo bekannt, und starteten in das Nachtleben?freie Drinks, Livemusik?in Vancouver ist gerade am Wochenende so einiges los. </p><p align="justify">Damit waren dann für den nächsten Vormittag keine Planungen erfordert/erwünscht. Wir brachen abermals spät auf ? diesmal nach Granville Island, einer Halbinsel mit einem Markt, einem Hafen, Restaurants und allerlei Tourishops. Wegen Faulheit und etwas tristerem Wetter blieben wir dort bis zum Abend hängen, bevor wir auf einer Privatparty und abermals im Nachtleben von Vancouver erneut durchstarteten.</p>]]></description>
<pubDate>Thu, 28 Sep 2006 22:31:05 +0200</pubDate>
<dc:creator>inskissenschreier</dc:creator>
<trackback:ping>http://kaiinkanada.blogg.de/trackback.php?id=28</trackback:ping>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/bode">bode</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/braunschweig">braunschweig</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/bueckeburg">bueckeburg</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/canada">canada</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/henning">henning</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/kai">kai</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/kanada">kanada</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/waterloo">waterloo</category>
</item>
<item>
<title>Bye bye Waterloo</title>
<link>http://kaiinkanada.blogg.de/eintrag.php?id=27</link>
<description><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Die Tage in Waterloo sind allmählich gezählt? Langsam bereite auch ich mich auf die Abreise vor ? mit als einer der letzten Exchange-Students der ?letzten? Generation. Die neue Truppe aus Braunschweig ist mittlerweile sogar auch schon angekommen, die ?Rocket? in den (un)glücklichen Händen eines neuen Besitzers.</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/wl1.jpg" /></p> <br /><br /> <p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Das war sowieso ne lustige Story. Eigentlich hatte der Van gar nicht mehr den Abgastest bestanden der fällig war, aber im Baumarkt und bei so Insider-Werkstätten gibt es so genannte ?Cheating-Liquids?. Die füllt man in den fast leeren Tag und irgendwo in die Ansauganlage. Dann gibt man Gas, erweckt mit einer gigantischen Rauchwolke aus dem Auspuff ein riesen Aufsehen und hat wieder eine saubere Auspuffverrohrung. Dann noch den Luftfilter ausbauen, Auto warm fahren und noch mal zum Abgastest ? bestanden! Verschachert haben wir die Karre einem Typen in Toronto. Der konnte nicht kommen, wir hatten aber kein Bock mehr Stress mit dem Wagen zu haben und sind zu ihm gefahren. Er hat die Fehler echt nur so gesucht um den Preis zu drücken: ?Oh, but the engine is very hot!? Ich glaub?s nicht! ?Ja, wir sind ja auch gerade für dich damit anderthalb Stunden durch die Gegend geeiert!? <span lang="EN-GB" style="mso-ansi-language: EN-GB">Okay, dass die Schiebetür geklemmt hat war echt suboptimal ? Zitat Torben: ?I must confess, this is not good for a presentation.? </span>Das Geld haben wir schnell angenommen und sind dann noch schneller abgehauen.</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/wl2.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Schade ist es natürlich schon vielen jetzt allmählich ?good bye? sagen zu müssen, auch wenn wir es in den letzten Tagen noch mal gut krachen ließen. Inklusive ?Toga?-Party und <span style="mso-spacerun: yes"> </span>$300 fine wegen angeblicher Ruhestörung. War aber nicht meine Schuld! </p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Am Mittwoch fliege ich gen Westen, für die letzten drei Wochen. Ein Must-do! Zuerst geht?s mit neun Leuten nach Vancouver Island und später in die Rocky?s. Ich freu? mich drauf!</p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Cu all in Germany!</p>]]></description>
<pubDate>Mon, 28 Aug 2006 01:10:30 +0200</pubDate>
<dc:creator>inskissenschreier</dc:creator>
<trackback:ping>http://kaiinkanada.blogg.de/trackback.php?id=27</trackback:ping>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/bode">bode</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/braunschweig">braunschweig</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/bueckeburg">bueckeburg</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/canada">canada</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/henning">henning</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/kai">kai</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/kanada">kanada</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/waterloo">waterloo</category>
</item>
<item>
<title>Wer kommt denn da über den Atlantik...?</title>
<link>http://kaiinkanada.blogg.de/eintrag.php?id=26</link>
<description><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify" align="justify">Mit dem Kanu den St. Lorenz rauf wäre schon eine Herausforderung gewesen?das Flugzeug ist dann wohl doch die bessere Wahl. Es landete sogar eine halbe Stunde früher als geplant, gerade als ich den Terminal betrat ? nach elf Monaten sah ich meinen Dad wieder. </p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/Bes-11.jpg" /></p> <br /><br /> <p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Entspannt und braungebrannt schaute er aus, dabei ging sein Urlaub ja gerade erst los. Mit dem vorbestellten Mietwagen fuhren wir direkt nach Waterloo, wo sich der Jetlag auch rasch voll entfaltete, so dass dieser Abend (zumindest für meinen Besuch ;-)) früh endete. Am nächsten Tag zeigte ich ihm den Campus und all die Orte wo ich mich im letzten Jahr sonst noch herumgetrieben habe.</p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Für die Tage im Nationalpark kauften wir auf dem Farmersmarket von St. Jacobs, einem kleinen Dorf in Waterloos Umgebung, ein. Im ?Algonquin Provincial Park? kamen wir abends an und bezogen unsere Zimmer in den ?Wolf Den Bunkhouses?. Diese Anlage liegt kurz vor dem Parkeingang und bietet mit mehreren keinen Cottages einen guten Kompromiss zwischen Hotelverwöhntheit und Outdoorcamping. Wir bekamen zwei Zimmer im Haupthaus zugewiesen und teilten und Bad, Küche und Wohnraum mit anderen Gästen. </p><p align="justify" /><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/Bes-12.jpg" /></p><p /><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Das Naturerlebnis begann am nächsten Tag mit einer Kanutour auf dem ?Canoe Lake?. Wir paddelten ein gutes Stück Richtung Norden und wechselten zwischendurch auf den höhergelegenen ?Joe Lake? über. Es ist schon herrlich, wie man bei dieser Weite und Ruhe entspannen kann? Der 3km lange ?Lookout Trail? führte anschließend einen kleinen Berg hinauf, von wo aus man einen beeindruckenden Blick über die weite Wald- und Seenlandschaft hatte. </p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/Bes-19.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Am Montag war es extrem ?buggy? ? sprich: voller Mücken. Auf einer mehrstündigen Wanderung wurden wir mehrmals von diesen possierlichen Tierchen genervt und natürlich auch gestochen?gehört eben alles zum Naturerlebnis dazu, wie auch das Gewitter in der darauf folgenden Nacht. So etwas hatte ich wirklich noch nicht gesehen: mindestens eine halbe Stunde donnerte es genau über uns, es schüttet wie aus Kübeln und am beeindruckendsten war die dichte Folge von Blitzen, die die Umgebung heller machten als sie bei Tageslicht erschien. Der Strom viel natürlich auch aus und das Wasser ebenso?gerade als ich meine mit reichlich Zahnpasta gespickte Zahnbürste in den Mund gesteckt hatte. Wir türmten nach Ottawa.</p><p align="justify" /><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/Bes-13.jpg" /></p><p /><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Nach den drei Nächten in der Cottage gönnten wir uns dort eine B&amp;B-Unterkunft in einer alten Villa. Ottawa ist (wie schon in früheren Berichten erwähnt) nicht allzu weitläufig und nur an wenigen Stellen hoch bebaut, so dass wir in dem überschaubaren Umfeld gemütlich an den Sehenswürdigkeiten entlang schlenderten. Ich musste mir also auch keine Sorgen machen, dass mein Dad verloren gehen könnte, so dass ich ihn abends alleine lassen und mit Leona durch die Bars tingeln konnte. </p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/Bes-14.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Auf dem Weg nach Montréal fuhren wir durch den ?Parc Oméga?, einem Tierpark in dem allerlei Rehe und Elche ums Auto rumlaufen. Auch Wölfe, Bisons und Bären konnten wir aus sicherer Entfernung beobachten. In der zweitgrößten französischsprachigen Stadt der Welt hatte ich ebenfalls ein Bed-and-Breakfast herausgesucht. Wir wohnten zwei Nächte in einer Villa direkt am ?Mont Royal?, von wo aus wir die Stadt erkundeten. Die Highlights waren das Olympiazentrum und ohne Zweifel eine Inliner-/Radtour zu den Inseln im St. Lorenz Strom. Die künstlich aufgeschüttete Île Nôtre Dame beheimatet den Formel1-Parcours von Kanada, den man fast komplett aus Skates umrunden kann ? allerdings nur unter Einhaltung des Tempolimits. Auf Île St. Hélène befinden sich noch Teile des Expo-Geländes von 1967 und besonders der Blick auf die Skyline der Stadt ist lohnenswert.</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/Bes-15.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">In Québec City sind wir bei einer echten Frankokanadierin gelandet. ?Ah, le père et le fils? sagte sie, als sie uns die Tür öffnete. Dann zeigte sie uns das Zimmer oben unterm Dach, wo es bullenwarm war. ?Das wird noch kalt...buh, hier habe ich gestern vielleicht gefroren?, meint sie. Alles klar! Als sie mitbekam, dass ich auch mal Französisch gelernt habe sabbelte sie mich nur noch in einem Wahnsinnstempo voll. Unterm Tisch lag ich beinahe beim Frühstück. Zunächst kam die Alte gar nicht, lukte dann aus ihrem Schlafzimmer hervor und sagte, wir müssten uns noch ne halbe Stunde gedulden. Nach fast einer Stunde kam sie dann und zeigte uns ihren Wecker, auf dem eine falsche Uhrzeit angezeigt wurde?das war natürlich kein Beweis! Zu allem Überfluss spielte auch noch meine Teekanne ?Tea for Two?, immer wenn ich sie hochhob und mir nachschenkte. Am zweiten Tag bekamen wir gar kein Frühstück, weil wir zeitig los wollten und ihr sieben Uhr doch viel zu früh war.</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/Bes-16.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Für mich zwar nicht neu, aber immer wieder schön, ist die Terrasse vor dem ?Château Frontenac?, von wo aus man einen weiten Blick über den Fluss und die Unterstadt hat. Überschaubar und eher französisch als nordamerikanisch sind die kleinen Straßen mit ihren zahlreichen Boutiquen. Über den Sinn des dort Angebotenen lässt sich allerdings streiten ? eine ?Boutique du Noël? braucht im Juli ja nun wirklich niemand!</p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Einen Ausflug machten wir zum ?Parc de la Chute Montmorency?, einem gigantischen Wasserfall an der Kante des kanadischen Schildes. Demgegenüber liegt die Île d?Orléans, eine Insel im Mündungstrichter des St. Lorenz, die wir komplett mit dem Auto umrundeten. </p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/Bes-21.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Kingston war die letzte Station auf unserer Rundfahrt. Dort geht der Lake Ontario in den St. Lorenz Strom über, der an dieser Stelle mit zahlreichen Inseln gespickt ist. Daher hat übrigens auch die Salatsauce ?Thousand Islands? ihren Namen, obwohl es sogar fast 2000 Inseln sind. Wir haben am Abend eine Schiffstour an den Rand dieser Insellandschaft gemacht und die Abendsonne über der Kleinstadt genossen. Am nächsten Tag hatte ich an der ?Queen?s University? zu tun und mein Dad konnte derweil Sinnvollem, wie etwa einem Friseurbesuch, nachgehen. In Waterloo waren wir wieder gegen Abend, wo man vor Luftfeuchtigkeit kaum durchatmen konnte. In diesen Tagen war es in der Gegend um Toronto heißer als in Florida und Kalifornien.</p><p align="justify" /><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/Bes-17.jpg" /></p><p /><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Das absolute Must-Do an einem der letzten Tage war der Besuch der Niagarafälle. Die Fahrt mit dem ?Maid of the Mist?-Boot stellte eine willkommene Abkühlung da, denn schließlich platscht auch so einiges Wasser ins Boot und unter den blauen Ich-bin-ein-Touri-Plastiksack. In die USA musste mein Dad auch noch auf jeden Fall. Wir überquerten die Grenze direkt an den Wasserfällen und wären dem arroganten Grenzbeamten vor gespielter Langsamkeit fast an die Gurgel gesprungen. Es war mal wieder typisch amerikanisch! Dafür konnten wir aber anschließend hemmungslos in der Outlet-Mall shoppen.</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/Bes-18.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Toronto war schließlich der Abschluss für meinen Besuch. Ein Highlight das auch ich mir für diesen Tag aufgehoben hatte war der CN-Tower ? das mit 553m Höhe höchste freitragende Gebäude der Welt. Die Aussichtsplattform liegt 375m über dem Erdboden und man hat von dort einen beeindruckenden Blick auf den Lake Ontario, Downtown und herannahende Gewitter. Besonders cool ist der Glasboden, auf den ich erstmal mit Anlauf gesprungen bin. Lustig sind auch die Rekorde, die mit diesem Turm in Verbindung stehen: irgendjemand hat es tatsächlich geschafft ein Ei da runter zu schmeißen ohne das es kaputt ging und ein Idiot ist vor einigen Jahren mit Absicht alle 1776 Treppenstufen heruntergefallen...aua!</p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Heiß und schwül war es auch an diesem Tag wieder, so dass wir nicht allzu viele Wanderungen durch die Straßenschluchten unternahmen und erleichtert über den abkühlenden Regen am Abend waren.</p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify" /><p> </p><p /><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Nach zwei Wochen ist mein Dad wieder gefahren. Ich glaube, auch mit einem bleibenden, positiven Eindruck von Kanada?</p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">?und jetzt muss ich meine Studienarbeit zu Ende rocken.</p>]]></description>
<pubDate>Sun, 13 Aug 2006 07:08:12 +0200</pubDate>
<dc:creator>inskissenschreier</dc:creator>
<trackback:ping>http://kaiinkanada.blogg.de/trackback.php?id=26</trackback:ping>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/bode">bode</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/braunschweig">braunschweig</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/bueckeburg">bueckeburg</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/canada">canada</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/henning">henning</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/kai">kai</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/kanada">kanada</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/waterloo">waterloo</category>
</item>
<item>
<title>Canada Day</title>
<link>http://kaiinkanada.blogg.de/eintrag.php?id=25</link>
<description><![CDATA[<p style="TEXT-ALIGN: justify"><span style="COLOR: black">Oh Canada! Our home and native land. True patriot lovein all our sons`command. With glowing hearts, we see thee rise?</span></p><p style="TEXT-ALIGN: justify"><span style="COLOR: black"></span><span style="COLOR: black">Am 1. Juli ist Kanadas Nationalfeiertag und den kann man wohl kaum woanders intensiver erleben als in Ottawa. Wir sind am Vortag direkt nach dem deutschen Halbfinale ? also mit Elfmeterschießenverzögerung ? losgefahren. Zwölf Leute und zwei Autos. Beide natürlich mit einer rotweißen Flagge ausgerüstet. </span></p><p align="justify" /><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/CD-11.jpg" /></p> <br /><br /> <p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">In Ottawa waren wir in einem Hostel direkt im Zentrum untergebracht und hatten dort eine große Wohnung inkl. Terrasse und Küche. Die Stadt ist ja ohnehin recht klein und überschaubar (siehe Bericht vom Dezember), so dass wir kaum weit laufen mussten um uns schon am ersten Abend unter die Partypeople zu mischen. Im Irishpub war am meisten los, obwohl erstmal natürlich ne Lineup und zwanzig Minuten Wartezeit. Drinnen gab?s dann zwei coole Livebands in unterschiedlichen Räumen und reichlich Stimmung. Nur schade, dass wie immer um zwei Uhr Schluss war und wir erst recht spät ankamen. Noch schnell auf die andere Seite des Flusses (Québec, da darf man bis drei raus)? Nee, haben wir dann doch gelassen. </p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/CD-12.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Dafür aber in den nächsten Laden an der Ecke und Poutine gegessen. Wem das jetzt nichts sagt: Poutine ist so etwas wie das Nationalgericht Kanadas. Oder mit anderen Worten: Poutine ist echt das Allerletzte! Pommes mit Käse überbacken und mit Bratensauce übergossen. Vom Kaloriengehalt mal ganz abgesehen?das ganze ist so dermaßen fettig und nach kurzer Zeit nur noch ein matschiger Haufen, weil dann halt die Bratensauce auch die letzten Kartoffelstreifen durchgeweicht hat. Also: untenstehendes Bild bitte nur mit nüchternem Magen genießen.</p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Am nächsten Morgen war erstmal Ausschlafen und schon wieder Fußball angesagt. Ja, WM ist dann irgendwie doch erstmal wichtiger als Ottawa. Englands Viertelfinalniederlage haben wir in einem Pub geschaut und für Portugal gecheert. Jonny ? Kanadier der mit in unserer Truppe am Start war ? hat nämlich Eltern aus Portugal. War dann ja auch ein super Tag für ihn.</p><p align="justify" /><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/CD-13.jpg" /></p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/CD-14.jpg" /></p><p /><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Auf den Straßen in Ottawa ist am Canada Day natürlich mächtig was los. Allerhand Künstler und reichlich Flaggen die bis zur Erschöpfung in die Höhe gehalten werden. Vor dem Parlamentsgebäude und im Park nebenan waren riesige Bühnen aufgebaut für allerlei Musik- und Tanzveranstaltungen. Wir sind gemütlich durch die Menge geschlendert, haben dann die etwas ruhigeren Plätzchen am Ottawa River genossen und schließlich vor dem Supreme Court auf dem Rasen gechillt. Echt heißt war?s den Tag!</p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Später haben wir uns wieder alle im Hostel getroffen und beim Pizzamann nebenan die Kasse klingen lassen. Drei Riesenpizzen für die auf 14 Leute angewachsene Truppe?Connections in Ottawa. Auf unserem Balkon konnten wir uns gemütlich auf den Abend einstimmen. Dessen Highlight war ein fulminantes Feuerwerk direkt bei den Regierungsgebäuden. Dann Clubbing und ? weil um zwei ja schon wieder Schluss ? noch per Bus raus aus der Stadt auf ne Privatparty. Oh Mann?lange Nacht!</p><p align="justify" /><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/CD-15.jpg" /></p><p /><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Der Sonntag war natürlich schön entspannt. Wir haben gemütlich gefrühstückt und am Flussufer relaxed. Am Nachmittag brachen wir dann auf in die richtige Natur. Die Rafting-Company die Thomas rausgesucht hatte lag ca. 100km nordwestlich, natürlich direkt am Ottawa River. Und auch gleichzeitig in dem Bereich, wo allmählich die Bevölkerungsdichte abnimmt. Nördlich des Flusses gibt es noch ein paar Haupstraßen, dann ist aber auch Schluss.</p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Die Anlage war auf jeden Fall echt klasse! Vier Beachvolleyball-Felder, ein Strand mit Tret-, Paddelbooten und Kayaks for free und zwei Campingplätze standen uns zur Verfügung. Wir haben uns gut im Sand ausgetobt, sind mit Booten in der Dämmerung raus auf den Fluss gefahren und haben schließlich unsere Zelte aufgebaut. Auf der Terrasse am Haupthaus haben abends zwei Typen mit Gitarre Stimmung gemacht.</p><p align="justify" /><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/CD-16.jpg" /></p><p /><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Früh raus mussten wir am nächsten Morgen. Um acht gab?s Frühstücksbuffet und um neun war Einführung für das Rafting. Dabei wurden wir mit Schwimmweste, Helm und Paddel ausgestattet und verteilten uns auf die Boote. Insgesamt ca. 10 Rafts waren bei der Tagestour mit dabei, wobei wir zwei kleine Sportrafts à sechs Personen gebucht hatten. Beide natürlich inklusive Tourguide. Doch zunächst gings per Bus 15km flussaufwärts und dann rein in die Gummiboote. Unser Guide hat uns erstmal aufgeklärt wie wir uns wo und wann zu verhalten haben. Dazu gehören Paddelkommandos die er angibt (?easy forward?, ?forward?, ?left back?, ?right back?,?) aber auch das Verhalten im Falle des Aus-dem-Boot-Fallens. Wenn man von der Strömung mitgerissen wird soll man z.B. versuchen die Füße immer oben zu halten. Wo man hinschwimmen muss damit man nicht gegen den nächsten Stein geklatscht wird zeigt er einem dann vom Boot aus (ein Tourguide fällt natürlich im Ernstfall nicht mit raus?). Wenn man allzu weit weg ist schmeißt er auch eine Schnur hinter einem her, an der man sich zurück zum Raft hangeln kann. </p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/CD-17.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Wir konnten das gleich an der ersten Stromschnelle ausprobieren. Erstmal ne schöne Abkühlung ins Gesicht und dann noch ein paar Mal zurück zum Rapid. Wenn man ganz schnell gegen den Strom paddelt kann man mit dem Boot auf den Wellen surfen?oder selbiges stellt sich fast senkrecht und man fällt mit der ganzen Mannschaft raus. Herrlich! Die Rettungsschnur kam denn auch gleich zum Einsatz.</p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Allerhand andere lustige Sachen haben wir auch noch gemacht. Bei einem großen Felsen in der Flussmitte haben wir uns alle nach hinten gesetzt, dann das Bug in die Höhe und draufzugefahren. Klar was passiert! Tourguide fällt mit raus, Thomas und Kai bleiben drin. ;-) In der Mittagspause sind wir von einem Felsen direkt in die Stromschnelle gesprungen. Wenn man da den Kopf wieder über Wasser hat ist man schon fünf Meter weiter?also man muss echt zusehen, dass man rechtzeitig wieder ans Ufer kommt!</p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Für die letzten Kilometer sind wir von einem kleinen Schiff abgeholt worden, auf dem schon ein Barbecue für uns vorbereitet war. Wieder im Camp konnten wir unsere Erlebnisse noch mal auf Video sehen.</p>]]></description>
<pubDate>Mon, 10 Jul 2006 05:37:44 +0200</pubDate>
<dc:creator>inskissenschreier</dc:creator>
<trackback:ping>http://kaiinkanada.blogg.de/trackback.php?id=25</trackback:ping>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/bode">bode</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/braunschweig">braunschweig</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/bueckeburg">bueckeburg</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/canada">canada</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/henning">henning</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/kai">kai</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/kanada">kanada</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/waterloo">waterloo</category>
</item>
<item>
<title>Mit dem Herz in der Hand und der Leidenschaft im Bein</title>
<link>http://kaiinkanada.blogg.de/eintrag.php?id=24</link>
<description><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland?! Riesenstimmung?! Alles Fans am Feiern in Germany?! Alle? Nee, eine kleine Gruppe von Studenten schwingt in Kanada die schwarz-rot-goldenen Flaggen. </p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/FB2.jpg" /></p> <br /><br /> <p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Der Nationalsport des Landes war zwar schon immer ein anderer (Eishockey), die eigene Truppe auch nur einmal zum soccer worldcup qualifiziert (und keiner weiß mehr wann das eigentlich war) aber die Kanadier verfolgen dennoch sportbegeistert das Geschehen in Deutschland. Zahlreiche Pubs übertragen live, so dass unsere kleine Fangemeinde das Eröffnungsspiel in angemessenem Ambiente genießen konnte. Zuerst wurde natürlich die Nationalhymne gesungen und lange hat?s ja auch nicht gedauert, bis es was zum Jubeln gab? </p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/FB1.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Angsterfüllte Blicke dann beim Ausgleichstreffer, zahlreiche ?Oooooooochs? und ?Aaaaaaahs?, keine 0815-Kommentare à la Günter Netzer in der Pause, noch mehr Fahnengewedel in der zweiten Halbzeit und schließlich der definitive Sieg in der 87. Minute!</p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Die selbstverständliche post soccer Grillsession gab's am Abend bei Christian und mir in der Bude. Unsere Asiatinnen konnten wir übrigens auch zum Deutschland-Anfeuern bewegen. Nur wenn unsere Truppe gegen Südkorea im Finale steht gibt es ein Problem?</p>]]></description>
<pubDate>Sun, 11 Jun 2006 01:19:59 +0200</pubDate>
<dc:creator>inskissenschreier</dc:creator>
<trackback:ping>http://kaiinkanada.blogg.de/trackback.php?id=24</trackback:ping>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/bode">bode</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/braunschweig">braunschweig</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/bueckeburg">bueckeburg</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/canada">canada</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/henning">henning</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/kai">kai</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/kanada">kanada</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/waterloo">waterloo</category>
</item>
<item>
<title>Feels like Home</title>
<link>http://kaiinkanada.blogg.de/eintrag.php?id=23</link>
<description><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">So, das ist meine neue Butze! Seit Mai wohne ich hier mit einem kanadischen Mädel (Katie), zwei kanadischen Jungs (John und Nicholas) und Christian von der Braunschweiger Truppe. Klappt auch echt gut die WG und es ist auf jeden Fall mehr los, als mit den Typen, mit denen ich in der Studentenanlage zusammen gewohnt habe.</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/FLH-1.jpg" /></p> <br /><br /> <p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Das Haus ist typisch nordamerikanisch, besteht also nur aus Keller und Erdgeschoss, inklusive großer offener Küche und einem Wohnzimmer mit drei Sofas. Mein Zimmer ist oben, knallrot und hat die Fenster direkt zur Terrasse raus. Einen Garten haben wir auch - mit großer Wiese und ebenfalls mit Sofa (gehört zwar eigentlich Thomas, konnte bei ihm aber nicht untergebracht werden, so dass es jetzt unsere Outdoor-Couch ist). Zur Uni ist es noch kürzer als vorher und nach Uptown-Waterloo sind's nur drei Minuten mit dem Fahrrad. Und perfekt ist, dass praktisch alle aus dem ?Columbia Lake Village? in die gleiche Gegend gezogen sind.</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/FLH-11.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Am Wochenende haben wir erstmal eine Barbecue-Party bei uns veranstaltet ? jawoll, Angrillen (Gruß an die Berenbuscher/Eveser/Petzer Truppe)! Der Grill stand schon in der Garage und die Gasflasche haben wir vom Baumarkt an den Start gebracht. Dann ne Rundmail geschrieben und 30 bis 40 Leute zu Besuch gehabt - hat natürlich super Spaß gemacht und war bestimmt nicht das letzte Mal!</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/FLH-12.jpg" /></p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/FLH-13.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Unimäßig bin ich in diesem Trimester mit meiner Studienarbeit beschäftigt. Nebenbei spiele ich vielleicht mal ab und zu Tennis, fahre an den Strand oder lege mich im Garten in die Sonne. Oder es wird halt mal wieder irgendwo gegrillt - It's Summer Time!</p>]]></description>
<pubDate>Mon, 29 May 2006 04:30:08 +0200</pubDate>
<dc:creator>inskissenschreier</dc:creator>
<trackback:ping>http://kaiinkanada.blogg.de/trackback.php?id=23</trackback:ping>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/bode">bode</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/braunschweig">braunschweig</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/bueckeburg">bueckeburg</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/canada">canada</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/henning">henning</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/kai">kai</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/kanada">kanada</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/waterloo">waterloo</category>
</item>
<item>
<title>The Rocket goes Manhattan</title>
<link>http://kaiinkanada.blogg.de/eintrag.php?id=22</link>
<description><![CDATA[<p style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;" class="MsoNormal">Dieser Urlaub war ausnahmsweise mit etwas mehr Trouble gespickt. In der letzten Woche der Finals haben wir sämtliche Umzüge vom ?Columbia Lake Village? in unsere neuen Wohnungen erledigt ? alles mit unserem fantastischen Van (Chevrolet ?The Rocket? Lumina). Am Donnerstagabend hatte ?The Rocket? dann keinen Bock mehr auf uns und kotzte sein Auspuffrohr mitsamt Schalldämpfer auf die Straße. </p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/NY-11.jpg" /></p> <br /><br /> <p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;">Aus der frühen Abfahrt am Freitagmorgen wurde nichts, aber schon gegen zehn war die Karre wieder in Ordnung. Nur seinem Namen wird sie seit dem nicht mehr ganz gerecht, weil ja keine Rostlöcher mehr im Auspuff. </p><p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;">Frohen Mutes brachen wir (Thomas, Torben, Christian und ich) auf und verhielten uns diesmal auch recht freundlich gegenüber den wie immer arroganten, mies gelaunten Grenzbeamten. (<a title="-> AmericanIdiotGrenze, 4.3MB" href="http://www-public.tu-bs.de:8080/~y0020949/AmericanIdiotGrenze.avi">-&gt; AmericanIdiotGrenze.avi, 4.3MB</a>) Dann pennten wir ein (also alle bis auf den Fahrer) und unser Wagen kurze Zeit später auch?keinen Sprit mehr?Mann sind wir blöd! Nicht mal ein Handy am Start, also winkten wir um Hilfe. Ein Jungspunt ließ uns sein Telefon benutzen, währenddessen hielt auch ein Cop auf dem Standstreifen. Aus Angst vor einem Ticket wegen Doofheit textete ich ihn zu ehe er überhaupt was sagen konnte?von wegen in Deutschland seien die Straßen ja viel kleiner und da wären auch öfter Tankstellen und so?er sah es ein. </p><p align="justify" /><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/NY-12.jpg" /></p><p /><p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;">Gegen Mitternacht tat sich die Skyline von New York City vor uns auf und wir durften den Lincoln Tunnel benutzen nachdem $5 aus dem Fenster gewandert waren. Egal! The Rocket goes Manhattan! Vorbei am Empire State Building verließen wir die Insel wieder zum Spottpreis von $4,50 und erreichten schließlich unser Hostel in Brooklyn. Dort hatten sie verpeilt, dass wir kommen und so stand für die erste Nacht nur ein Zweibettzimmer zur Verfügung. </p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/NY-13.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;">Am nächsten Morgen verpennten wir glatt das Frühstück, denn der Dauerregen motivierte nicht besonders zum Aufstehen. Wir machten konsequenterweise die geplanten Indoor-Aktivitäten und fingen beim Gebäude der Vereinten Nationen an. Nach der Sicherheitskontrolle sahen wir all die Säle, die uns eigentlich schon aus dem Fernsehen bekannt waren (oder aus dem Kino; ?The Interpreter? wurde wirklich in den Originalräumen gedreht ? Gruß an Sinje). Dann liefen wir zum Chrysler Buildung um es anzugucken?Anfängerfehler! Man sieht von den Wolkenkratzern ja gar nichts mehr, wenn man direkt da drunter steht. Beeindruckend in Manhattan ist übrigens auch der Bahnhof (Grand Central Station) ? die New Yorker behaupten es sei der größte der Welt. </p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/NY-14.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;">Am Sonntag teilten wir uns auf einige Museen auf. Ich ging ins MOMA (Museum of Modern Art) ? stehe ja total auf diesen modernen Kram. Schon das Gebäude ist der Hammer! Es wurde vor gut drei Jahren renoviert, so dass breite Fensterfronten die Galerien begrenzen. So kann man also auf Mirós, Matisses und Picassos gucken und hat gleichzeitig die Straßenschluchten und Hochhäuser hinter sich. In der Abteilung ?Industrial Design? befindet sich ein Smart und ein Stuhl der auch in unserem Wohnzimmer steht. Von den Bildern fand ich ?Person Throwing a Stone at a Bird? von Miró mit am reizvollsten ? was für ein hinterlistiges Thema!</p><p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;">Am Abend faulenzten wir im Drehrestaurant des Mariott-Hotels am Times Square und genossen die fantastische Aussicht. Vom Buffet inklusive Schokoladenfontaine ließen wir aber doch die Finger.</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/NY-15.jpg" /></p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/NY-16.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;">Die Stadtteile zwischen Uptown und dem Financial District waren am nächsten Tag das Ziel. Dort ist die Bebauung weniger hoch, alles wirkt gemütlicher und ruhiger und man findet auch öfter Grünanlagen, kleine Kirchen und gemütliche Straßencafés. In Soho gibt es viele edle Boutiquen, in Little Italy leider keine Eisdiele und in Chinatown jede Menge Restaurants. Dort werden auch lebende Krebse verschachert und zappelnd in Papiertüten gesteckt. Bei Dunkin Donuts waren gerade zwölf Donuts zum Preis von sechs im Angebot. Wer kann da widerstehen? Macht also drei pro Person und viermal Übelkeit.</p><p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;">Als es dunkel wurde fuhren wir mit der U-Bahn zur Brooklyn Bridge, in deren Mitte man oberhalb der Fahrbahn den Hudson River zu Fuß überqueren kann. Die Sicht von dort ist echt beeindruckend! Im Süden sieht man das Lichtermeer des Financial Districts, im Norden das hervorstechende Empire State Building und zu den Seiten den Hudson River mit beleuchteten Häfen, Booten und anderen Brücken. </p><p align="justify" /><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/NY-17.jpg" /></p><p /><p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;">Dienstag schien endlich die Sonne und das auch ohne Pause. Mit einem der ?Circle Line?-Schiffe legten wir vom Battery Park an der Südspitze Manhattans ab und setzten zur Statue of Liberty über. Auf die Statue draufgehen durfte man leider nicht (nur begrenzte Zahl an Leuten pro Tag), aber allein die zahlreichen typischen Tourifotos und der Blick auf die Skyline haben sich gelohnt. Bei einem Stop auf Ellis Island konnten wir praktisch alles über die Zeit der großen Einwanderungswellen nach Amerika erfahren. Auch mehrere ?Bode Families? sind hier vor gut einhundert Jahren aus Europa angekommen. </p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/NY-18.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;">Nach einer ausgiebigen Pause in der Sonne setzten wir wieder nach Manhattan über und spazierten durch den Financial District. Dort gibt es viele gesichtslose Geschäftsmänner (wollen wir ja alle mal werden?) und ?frauen die hektisch durch die Straßen laufen und an Geld, Geld und Geld denken. Den Tower der Deutschen Bank durfte ich nicht fotografieren (der Security-Typ glaubte im Ernst, ich könnte durch die Kameralinse ein Geschoss abfeuern), dafür aber die Börse an der Wall Street. Das Bild gibt es hier aber nicht, weil das Gebäude mit einer riesigen USA-Flagge überspannt ist?ääh ist doch ein globaler Handelsplatz oder? Amerikanischer Patriotismus scheint aber wichtiger als die Symbolisierung internationalen Dialogs.</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/NY-19.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;">Dann schauten wir uns an, was nicht mehr da ist. Das Grundstück des World Trade Centers ist wirklich eine riesige Baulücke zwischen den Hochhäusern und es ist schon komisch sich vorzustellen, was da abgegangen ist. Den Entwurf des Neubaus kann man im angrenzenden World Financial Center als Modell sehen, die Arbeiten dafür haben aber noch nicht begonnen.</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/NY-2.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;">Den nächsten Tag chillten wir im Central Park. Die Atmosphäre in der riesigen Grünanlage inmitten der Wolkenkratzer ist schon einmalig! Schräg gegenüber von Yoko Onos (und ehemals John Lennons) Butze kann man sich Inline Sk8es leihen. Für eine komplette Parkumrundung auf acht Rollen brauchten wir 40 Minuten, vorbei an den Seen, dem Metropolitan Museum, Tennisplätzen und den Strawberry Fields?so much fun!. Auf einer Wiese genossen wir die Nachmittagssonne.</p><p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;">(<a title="-> InlinerimCP.avi, 3.8MB" href="http://www-public.tu-bs.de:8080/~y0020949/InlinerimCP.avi">-&gt; InlinerimCP.avi, 3.8MB</a>)</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/NY-21.jpg" /></p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/NY-22.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;">Die Aussichtsterasse des Rockefeller Centers ist erst seit einem halben Jahr geöffnet und teilweise ohne sichtbehindernde Absperrung (weil das Gebäude direkt eine Etage unterhalb breiter wird). Die Aussicht nach Norden über den Central Park ist der Hammer und im Süden dominiert das Empire State Building den Blick. Über New Jersey ging die Sonne unter und so erlebten wir all die Blicke auch bei Dunkelheit. Ein Feuerwerk an der Südspitze Manhattans sorgte für zusätzliches Flair. Ausklingen ließen wir den Tag in einer typischen Jazzkneipe auf der Westseite des Central Parks. (<a title="-> RockefellerCenter.avi, 3.0MB" href="http://www-public.tu-bs.de:8080/~y0020949/RockefellerCenter.avi">-&gt; RockefellerCenter.avi, 3.0MB</a>)</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/NY-23.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;">Am Donnerstag versuchte ein Vollidiot vom Empire State Buliding zu springen (mit Fallschirm wohl gemerkt)?die Securitiy Leute konnten ihn aber davon abhalten. Für uns war an diesem Tag eine entspannte Shoppingtour entlang der 5th Avenue und ein Bummel durch den Stadtteil NoLita, inklusive ausführlicher Pause in einem marokkanischen Restaurant, drin. Im Park am Washington Square relaxten wir und beobachteten ein paar Mädels mit ihren Hullahup-Reifen, eine Schulklasse mit Kunstlehrer die wahllos Farbe auf ein Holzbrett kleisterte und ein paar Schachspieler. Am Abend gingen wir in einen Club, wo aber aufgrund des Wochentags leider nicht so viel los war.</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/NY-24.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;">Die Fahrt von New York City nach Boston dauerte etwa sechs Stunden und wir erreichten die Stadt erst am späten Nachmittag. Nach dem Einchecken im YMCA konnten wir aber dennoch einen guten ersten Eindruck von dieser sehr europäischen Stadt gewinnen, gerade auch weil ein roter Strich, wie in Hannover, an allen Sehenswürdigkeiten entlangführt. Die Gebäude sind in Boston nicht so hoch wie in NYC ? alles wirkt überschaubarer und gemütlicher. Vor einem McDonalds Laden spielte ein Typ verdammt coole Rhythmen auf Mülleimern, Plasikkartons und Metallgegenständen. Wir versuchten zunächst vergeblich in einige Bars zu kommen, weil die Türsteher in Massachusetts tatsächlich keinen Perso akzeptieren, sondern den Reisepass sehen wollen. Die Typen vor einem Irish Pub klopften wir aber weich und hatten so bei Livemusik einen extrem spaßigen Abend. </p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/NY-25.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;">Das Schiff der ?Boston Tea Party? gab es leider nicht zu sehen, aber der rote Strich führte uns in ein sehr britisch anmutendes Viertel und in ein Little Italy mit Eisdiele. Bevor wir ganz Richtung Kanada aufbrachen sahen wir uns noch den Campus des MIT (Massachusetts Institute of Technology) und der Harvard University an. Wenn wir dort auch nicht zum Studieren taugen?wir gingen wenigsten pinkeln!</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/NY-26.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;">Auf dem Rückweg werden wir von der Polizei angehalten. Wieder ziehen wir den In-Deutschland-ist-doch-alles-anders-Joker. ?Achja, Germany?? da wäre er beim Military Service gewesen, meinte der Cop und fragte uns ob wir denn ?Germany? oder ?Western Germany? besser fänden. ?Nee, Germany?wir haben uns doch alle lieb!? Dann drückte er trotz unseres Speedings ein Auge zu: ?This is not the German Autobahn!? </p><p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt; text-align: justify;">Um fünf Uhr morgens erreichten wir unsere neuen Domizile in Waterloo. (Meine neue Adresse findet ihr unter ?Visitenkarte?)</p>]]></description>
<pubDate>Mon, 08 May 2006 21:33:43 +0200</pubDate>
<dc:creator>inskissenschreier</dc:creator>
<trackback:ping>http://kaiinkanada.blogg.de/trackback.php?id=22</trackback:ping>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/bode">bode</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/braunschweig">braunschweig</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/bueckeburg">bueckeburg</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/canada">canada</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/henning">henning</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/kai">kai</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/kanada">kanada</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/waterloo">waterloo</category>
</item>
<item>
<title>Welcome to Miami!</title>
<link>http://kaiinkanada.blogg.de/eintrag.php?id=21</link>
<description><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Knapp vier Monate kanadischer Winter sind auch erstmal genug?habe ich mir mit noch sechs anderen Frostbeulen gedacht und einen Flug nach Florida gebucht. In der so genannten ?Reading Week? ist auf dem Campus eh nicht viel los, der Rest wird geschwänzt und auf geht?s in den Bereich des 25. Breitengrades (und damit auf Sahara-Niveau).</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/Fl-11.jpg" /></p> <br /><br /> <p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Schon der Landeanflug auf Miami war herrlich! Man konnte den Strand sehen, zahlreiche Boote im Wasser, die Swimmingpools in den Gärten und die vielen Palmen. Die 35°C Temperaturunterschied waren kein größeres Problem ? nur mein Rucksack war in Toronto geblieben. Zum Glück fliegt Air Canada mehrmals täglich die Strecke, so dass ich meinen Krempel abends ins Hostel gebracht bekam?</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/Fl-12.jpg" /></p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/Fl-13.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Die erste Maßnahme nach der Ankunft in South Miami Beach war der Erwerb von Flip Flops. Damit ging?s gleich an den Strand; dort T-Shirt aus, Waschbrettbauch gezeigt und erstmal sonnengebadet ? ich fühl? mich wohl! </p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Abends sind wir zunächst in eine Kneipe und um Mitternacht haben wir Torbens Geburtstag mit einer Flasche Sekt am Strand gefeiert.</p><p align="justify" /><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/Fl-14.jpg" /></p><p /><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Am zweiten Tag ging?s weiter mit Faulenzen. Es war wieder ideales Wetter und das Meer lud mit ca. 24°C Wassertemperatur und hohen Wellen zum Baden ein. Die Mittagshitze haben wir in den Straßen von Miami Beach verbracht. Überraschenderweise ist dieses Städtchen gar nicht so typisch amerikanisch. Natürlich sieht man viele Luxushotels und ?autos, aber es herrscht auch viel Einfluss aus den spanischsprachigen Nachbarländern und aus Europa. Leckere italienische Eisdielen gibt es z.B. und die Straße an unserem Hostel war ganz in mediterranem Stil gestaltet. Viele kleine Restaurants sind dort nebeneinander (natürlich auch eine Tapas-Bar ? Gruß nach Zaragoza), abends steppt der Bär und die Kellner tanzen um die Tische herum. Den Abend haben wir dort bei einem Italiener verbracht (echt leckere Pizza mit echt leckerem Schinken, wie ich ihn schon ein halbes Jahr nicht mehr hatte).</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/Fl-15.jpg" /></p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/Fl-16.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Für den Donnerstag hatten wir ein Cabrio gemietet und Torben durfte uns als Geburtstagsgeschenk durch die Gegend chauffieren. Erstmal sind wir damit natürlich durch Miami gecruist, um auch so cool zu sein wie so viele andere, dann ging?s weiter in Richtung Süden. (<a title="-> coolamCruisen.avi, 3.4MB" href="http://www-public.tu-bs.de:8080/~y0020949/coolamCruisen.AVI">-&gt; coolamCruisen.avi, 3.4MB</a>) Unser Ziel war die Insellandschaft zwischen Key Largo und Key West, dem südlichsten Punkt Floridas. Etwa 20 Meilen nördlich von Key Largo gibt es nur noch eine einzige, einspurige Straße, auf der wir leider in einen Stau gerieten. Wir erreichten aber dennoch die schmale Landzunge in Südflorida, mit zahlreichen Golfhotels, kleinen Seen und schicken Brücken, bevor wir wieder umkehren mussten. </p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">(<a title="-> amAbspacken.avi, 4.5MB" href="http://www-public.tu-bs.de:8080/~y0020949/amAbspacken.AVI">-&gt; amAbspacken.avi, 4.5MB</a>) </p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/Fl-17.jpg" /></p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/Fl-18.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Zurück in Miami Beach tauschten wir das Cabriolet gegen einen Van ein und nahmen nun auch Christoph und unsere beiden Badenixen mit, die im Cabrio keinen Platz hatten und am Strand geblieben waren. Wir brachen in Richtung Everglades auf, die schon kurz hinter Miami beginnen. Weil wir campen wollten kauften wir auf dem Weg etwas zu Essen ein, landeten dabei aber in einem Supermarkt in ?Little Haiti? oder sonstirgendwo?jedenfalls konnten die Angestellten in dem Laden kein Wort Englisch.</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/Fl-19.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Durch den nördlichen Teil der Everglades nahmen wir die praktisch einzige Straße in Ost-West-Richtung, an der sich auch bald ein Campingplatz befand. Beeindruckend war an diesem Abend mal wieder der Sternenhimmel. Wie schon in den kanadischen Nationalparks konnte man auch in den Everglades so viele und so helle Sterne ausmachen, wie ich sie in Deutschland noch nie gesehen habe. </p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Am nächsten Morgen waren wir alle etwas von nachtaktiven Tierchen zerstochen, stellten fest, dass der Zeltplatz über keine Duschen verfügt und dass sich in dem Bach auf der anderen Straßenseite die Alligatoren nur so tummeln. Es war schon ein komisches Gefühl diesen Tieren so ohne einen trennenden Zaun in die Augen zu sehen, aber auch sehr faszinierend. Die Alligatoren teilen sich das Wasser mit fliegenden Fischen und etwa alle hundert Meter sitzt ein anderer besonderer Vogel auf einem Baum (leider bin ich faunamäßig nicht so fit, dass ich die jetzt benennen könnte?).</p><p align="justify" /><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/Fl-2.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Umstritten in den Everglades sind die Airboats. Diese Luftkissenboote werden von Benzinmotoren betrieben, sind also dementsprechend laut, ermöglichen aber ein schnelles Fortkommen in den See- und Sumpfgebieten. Wir haben so eine Tour mitgemacht und es war echt ?much fun?! Die Dinger werden ja so was von schnell?wir sind regelrecht um die Kurven gedriftet und wurden dabei in der ersten Reihe auch gut nass. (<a title="-> Airboat.avi, 9.6MB" href="http://www-public.tu-bs.de:8080/~y0020949/Airboat.AVI">-&gt; Airboat.avi, 9.6MB</a>)  Zwischendurch hat unser Fahrer einiges über das Land erzählt und wir haben die Alligatoren und Vögel in der Nähe unseres Boots beobachtet. Auf einem Wanderweg konnten wir hinterher auch kleine, niedliche Baby-Alligatoren begucken ? sogar Schildkröten waren von dem Steg aus zu sehen, der über den Sumpf gebaut war.</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/Fl-21.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Wir verließen die Everglades auf der Westseite und fuhren am Golf von Mexiko entlang nach Norden. Am Strand sahen wir der Sonne beim Untergehen und Pelikanen beim Fischfang zu. Eine Bleibe für die nächste Nacht zu finden war allerdings alles andere als einfach. Zwar gibt es viele so genannte ?Campsites?, die sich aber, wenn man sie denn erstmal gefunden hat, immer als ?RV Parks? herausstellen, also nur für große Wohnwagen (?Recreational Vehicle?) gedacht sind. Um halb zwei gaben wir die Suche auf, buchten ein einzelnes Zimmer in einem Motel und hausten dort zu siebt mit unseren Schlafsäcken.</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/Fl-22.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Bei St. Petersburg faulenzten wir bis zum Nachmittag des nächsten Tages am Strand und beeindruckten die sich dort sonnenden Teenagerinnen mit unseren nichtvorhandenen Beachvolleyball-Fähigkeiten. </p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Dann machten wir uns auf nach Orlando und checkten in unserem Hostel ein. Direkt daneben war eine Touristinfo, wo uns ein Typ mit spanischem Akzent volllaberte, was man denn so Tolles in der Umgebung machen könnte. Er überzeugte uns, den Abend in Disney World zu verbringen, wo es eine ganze Insel mit Clubs gäbe (?Ah, you gonna shake it, yeah!?). War ja schließlich Samstagabend und so kauften wir ihm die Tickets für ?Pleasure Island? gleich ab. Vorher noch bei ?Pizza Hut? vollgefressen, dann ging?s mit dem Taxi nach ?Downtown Disney? (ja, die Autobahnabfahrt heißt wirklich so ? wie bescheuert!). </p><p align="justify" /><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/Fl-23.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Auf ?Pleasure Island? steppt der Bär, aber es herrscht auch der typisch amerikanische Verschwendungsstil. Überall Leuchtreklamen, Scheinwerfer die sinnlos in der Luft umherfuchteln und jeden Tag(!) um Mitternacht kann man Neujahr(?) feiern, inklusive Feuerwerk ? so ein Blödsinn! Ne Mickey Mouse lief übrigens nicht rum, dafür aber Typen von der ?Disney Polizei?, die aussehen als würden sie gerne mehr Autorität besitzen, sich aber auch gerne mit einem fotografieren lassen. Wir haben fast den ganzen Abend im selben Club verbracht und ne Menge Spaß gehabt.</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/Fl-24.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Am Sonntag sind Julien, Torben, Thomas und ich zur NASA nach Cape Canaveral gefahren. Ist man erstmal durch die Sicherheitskontrolle im Besucherzentrum des ?Kennedy Space Centers?, kann man sich über das amerikanische Raumfahrtprogramm von den Anfängen bis zur Gegenwart informieren, was echt faszinierend ist. Eine Bustour führt einen über das riesige Gelände, zum ?Vehicle Assembly Building? und zu den zwei ?Launch Pads? für die Space Shuttle Missionen. Das Apollo-Programm wird in einem separaten Gebäude inklusive Rakete, Mondfahrzeug und Landekapsel gezeigt und die Mondlandung per 3D-Kino nachgestellt. Alles natürlich gepaart mit gesundem Nationalstolz. Einen Gedenkstein zum Columbia-Unglück gibt es, einen Stein vom Mond zum Anfassen und ein Gebäude das über zukünftige Missionen informiert.</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/Fl-25.jpg" /></p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/Fl-26.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Weil wir den Tag über fast nichts gegessen hatten war der Abend genau richtig für eine All-you-can-eat-Aktion. Der Mietwagen war schon weg, also nahmen wir ein Taxi zu ?Cici?s Pizza?. ?You eat til you explode!? sagte der Cabdriver, während er telefonierte, drei Spuren gleichzeitig überquerte und sich mit Thomas über Mädels unterhielt, die die Straße kreuzten. Für $3,99 haben wir uns dickgefressen ? ich habe nach zehn Stücken kapituliert, Christoph hat?s bis zu Nummer 18 gebracht.</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/Fl-27.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Am nächsten Morgen fuhren wir gegen acht zum Flughafen, standen dort in einer endlos langen Schlange an der Sicherheitskontrolle (jeder muss da seine Schuhe ausziehen), erreichten aber dennoch rechtzeitig unser ?Skyservice?-Flugzeug. <span style="mso-spacerun: yes"> </span></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Drei Stunden später waren wir wieder im kalten Toronto?was freu? ich mich jetzt auf den Frühling!</p>]]></description>
<pubDate>Sat, 04 Mar 2006 05:27:26 +0100</pubDate>
<dc:creator>inskissenschreier</dc:creator>
<trackback:ping>http://kaiinkanada.blogg.de/trackback.php?id=21</trackback:ping>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/bode">bode</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/braunschweig">braunschweig</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/bueckeburg">bueckeburg</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/canada">canada</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/henning">henning</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/kai">kai</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/kanada">kanada</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/waterloo">waterloo</category>
</item>
<item>
<title>Ski'in USA</title>
<link>http://kaiinkanada.blogg.de/eintrag.php?id=20</link>
<description><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify" align="left">Ein Wochenende über die Pisten brettern, mitten im Term ? das wollte ich mir auch nicht nehmen lassen!</p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify" align="left">Von den Kanadiern die das vergangene Jahr in Braunschweig verbracht haben wurde uns angeboten, an einem Skitrip nach Vermont teilzunehmen. So etwas hat hier anscheinend Tradition?einige Leute die kurz vor dem Abschluss stehen organisieren noch einmal ein Gemeinschaftsevent für die Kommilitonen. Mit insgesamt vier Bussen waren wir unterwegs ? einer aus Waterloo und drei aus Toronto, was mit insgesamt rund 220 Beteiligten wirklich ein Gruppenerlebnis zu werden versprach.</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/skiusa2.jpg" /></p><p /><p align="justify" /> <br /><br /> <p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/skiusa1.jpg" /></p><p /><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify" align="left">Donnerstagabend ging?s los, heißt Vorlesungen am Freitag sind egal! Nach zehn Stunden sind wir an der Grenze zu den USA, wo die Leute von der ?Border Protection? gar nicht nachprüfen, ob der Ausweis den ich hinhalte - mit dem selbst ausgefüllten labberigen Visum - überhaupt mir gehört. Die Deckel der Ablagefächer, hinter denen sich Unmengen an Alkohol vom vorausgegangen Duty-Free-Einkauf verbergen, werden auch nicht geöffnet. </p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify" align="left">Das Skigebiet ?Jay Peak? liegt nur wenige Kilometer hinter der Grenze und wird von Kanadiern betrieben. Daher ist auch dort alles zweisprachig. Unterhalb des Berges, direkt an den Liften, befindet sich unsere Siedlung aus kleinen Häusern mit jeweils ca. 12 Eigentumswohnungen. Uns als Deutsche haben sie natürlich zusammengepackt?naja, wenigstens ein Kanadier war mit in der WG, in der ich gleich das erste vernünftige Bett durchwühlte und zu meinem Eigen erklärte?ehe mich noch irgendwer auf die undankbaren Sofaplätze verdrängen konnte.</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/skiusa3.jpg" /></p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/skiusa7.jpg" /></p><p align="justify">Es war ungefähr zehn Uhr morgens, als wir am Skirental ankamen?ich natürlich ganz vorne mit dabei, so dass ich vor dem Massenansturm von 200 Leuten gerade noch davon kam. Es war herrliches Sonnenwetter, aber auch herrlich kalt und windig. Also die letzten 300m im Sessellift waren wirklich kein Spaß ? besonders als er dort mal für einige Zeit stehen blieb. Dafür entschädigte die Aussicht mit einem weiten Blick ins dünn besiedelte Land, aus dem immer mal wieder höhere Bergspitzen hervorragen.</p><p align="justify">Das Pistenangebot ist mehr als ausreichend, die Bedingungen waren aber leider nicht die besten. Es lag nicht genug Schnee um die dicken Eisplatten auf den Abfahrten zu bedecken, was mir in Verbindung mit den nicht allzu gut gepflegten Ski echt zum Verhängnis wurde. Sich erst auf die Schnauze packen, dann 250m eine schwarze Piste runterschliddern, mit dem Kopf zum Berg ohne zu wissen wo man vielleicht landet und ohne die geringste Chance irgendwie zu bremsen ist schon ein bisschen blöd. Keine Ahnung, wie ich noch vor den Bäumen zum stehen kam?</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/skiusa4.jpg" /></p><p align="justify">Den zweiten Massenansturm gab es am Abend auf den kleinen Supermarkt in der Nähe des Ortes. Zwei Tage sind zwar nicht viel, sechs Kerle futtern aber trotzdem drei Kartons leer, die ich mit Torben für unsere Wohnung besorgte. Am Abend war ich allerdings nach einer Riesenportion Spaghetti Bolognese so platt, dass ich gleich pennen ging (Busfahrt + Skifahren + Fressmüdigkeit).</p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/skiusa5.jpg" /></p><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/skiusa8.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify" align="center">Der Samstag und der Sonntag haben skimäßig noch mehr gebockt. Die Pisten waren einigermaßen präpariert und man selbst auch, weil wesentlich mehr ausgeschlafen. Was so ?typisch USA? ist konnten wir mal wieder am Mittag erfahren. Auf der Hütte (die natürlich nicht mit österreichischen Verhältnissen mithalten kann ? keine Germknödel, Gruß an Conny!) wollte die Verkäuferin doch von zwei bärtigen Mitdreißigern im Ernst die IDs sehen, als sie eine Dose Bier kaufen wollten. ?Ja es würde auch reichen, wenn einer eine ID hat!? meinte sie dann, und ?Wenn wir euch erstmal kennen braucht ihr die auch nicht mehr vorzeigen!?.</p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify" align="center">Die Lifte liefen wie üblich bis vier, dann konnten wir bis fast vor die Haustür abfahren. Dort essen, ausruhen, noch mehr essen und ein Video gucken, was wir in der Wohnung gefunden haben und wo verrückte Snowboarder Doppelsaltos machen, über Treppengeländer fahren und sich sonst wie wehtun.</p><p align="justify" /><p align="center"><img src="http://data.blogg.de/15743/images/skiusa6.jpg" /></p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Für den Abend hatten die Kanadier eine 90th-Party organisiert. Naja, wirklich verkleidet habe ich mich natürlich nicht?wie auch? An Spaß gemangelt hat?s jedenfalls trotzdem nicht. Die ?Braunschweiger? Kanadier waren am Start und noch so einige andere, die Deutschland ebenfalls ?pretty nice? finden (Gruß an ?Brown Girl who can speak German?).</p><p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; TEXT-ALIGN: justify">Am Sonntag konnten wir noch bis drei auf die Pisten. Dann ging?s zurück zu den Bussen, ohne Passkontrolle über die Grenze und mit einem vier-Videos-in-Folge-Marathon zurück nach Waterloo. </p>]]></description>
<pubDate>Mon, 06 Feb 2006 06:05:52 +0100</pubDate>
<dc:creator>inskissenschreier</dc:creator>
<trackback:ping>http://kaiinkanada.blogg.de/trackback.php?id=20</trackback:ping>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/kai">kai</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/henning">henning</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/bode">bode</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/kanada">kanada</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/canada">canada</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/waterloo">waterloo</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/braunschweig">braunschweig</category>
<category domain="http://www.blogg.de/tag/bueckeburg">bueckeburg</category>
</item>
</channel>
</rss>
